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| Einheit | ng/l |
| Hinweise | Frauen: Inhibin B entstammt den Granulosazellen des reifenden Follikels. Es hemmt selektiv die Freisetzung von FSH aus der Hypophyse. FSH wiederum reguliert die Inhibin B- Bildung. Inhibin B als Marker für die… MehrFrauen: Inhibin B entstammt den Granulosazellen des reifenden Follikels. Es hemmt selektiv die Freisetzung von FSH aus der Hypophyse. FSH wiederum reguliert die Inhibin B- Bildung. Inhibin B als Marker für die Masse der Granulosazellen reflektiert daher das Wachstum antraler Follikel in der erste Zykluswoche. Niedrige Inhibin B-Werte verknüpft mit einer FSH-Präferenz sind prognostisch ungünstig für die Fertilitätsbeurteilung. Das Inhibin B-Niveau am Zyklusbeginn (3. Zyklustag) kann als Prediktor für die ovarielle Reserve betrachtet werden und auch für den erfolgreichen Abschluss einer IVF. Während einer Zyklusstimulation kann Inhibin B zur Erfolgsabschätzung dienen: 160 - 250 pg/ml (gute Responder) unter 70 pg/ml (schlechte Responder) Männer: Inhibin B wird in den Sertolizellen produziert und ist ein Marker für die Spermiogenese. Es korreliert invers zur Spermatozoenzahl im Ejakulat. |
| Nachforderbarkeit | auf Anfrage |
| erhöht bei | Granulosazell-Tumoren, mucinöses Ovarial-Ca |
| erniedrigt bei | ovarielle Insuffizienz, verminderte Spermiogenese |
| Methode | ELISA |
| Versand in Fremdlabor | ja |