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Indikation
  • Diagnose, DD, Verlaufsbeobachtung Ikterus
  • V.a. Leber-, Gallenwegserkrankungen
Material
Einheit µmol/l
Hinweise Bilirubin entsteht aus dem Hämoglobinabbau überalterter Erythrozyten. Das indirekte, unkonjugierte, gut fettlösliche Bilirubin wird an Albumin gebunden und kann somit den Blutkreislauf durch die Niere nicht… MehrBilirubin entsteht aus dem Hämoglobinabbau überalterter Erythrozyten. Das indirekte, unkonjugierte, gut fettlösliche Bilirubin wird an Albumin gebunden und kann somit den Blutkreislauf durch die Niere nicht verlassen, reichert sich aber bei hohen Konzentrationen im Zentralnervensystem an (Kernikterus). Ein Teil des indirekten Bilirubins wird in den Lebersinusoiden vom Albumin abgetrennt, in wasserlösliches, direktes, konjugiertes Bilirubin umgewandelt und gelangt über die Gallenwege in den Darm. Durch intestinale Bakterien entsteht Urobilinogen, was zum überwiegenden Teil vom Darm reabsorbiert wird (enterohepatischer Kreislauf).
Präanalytik Serum lichtgeschützt lagern und transportieren
Nachforderbarkeit nicht nachforderbar
erhöht bei Virushepatitis, Leberzirrhose, Lebertumore, Lebermetastasen , Pankreas-Ca, Fettleber; Cholestase, Medikamente, Morbus haemolyticus neonatorum, funktionelle Hyperbilirubinämien, Morbus Meulengracht
Methode photom., Diazonium
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