Im Rahmen der Weiterentwicklung unserer labordiagnostischen Verfahren kommt es ab dem
01. Mai zu Änderungen beim Entnahmematerial für PCR-Untersuchungen. Die nachfolgenden
Informationen geben Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Änderungen und deren
praktische Umsetzung.
Änderungen beim Entnahmematerial
Urinproben (PCR)
- Das bislang verwendete gelbe Aptima-Röhrchen entfällt vollständig.
- Neu: Für PCR-Untersuchungen kann künftig das Standard-Urin-Röhrchen (z. B. von Sarstedt oder Greiner Bio-One) verwendet werden.
Vorteil für Ihre Praxis: kein separates Material mehr erforderlich, vereinfachte Lagerhaltung und Bestellung, einheitliches Vorgehen für Urinproben
Abstriche für PCR-Untersuchungen
- Erweiterung: Ergänzend zum bestehenden dicken Tupfer gibt es nun ein PCR-Abstrich-Set mit einem dicken & einem dünnen Tupfer.
- Dieses Set ist ausschließlich für PCR-Unter-suchungen vorgesehen.
Hinweise zur Probenentnahme bei Kombinationsanforderungen aus einem Abstrich
Mikrobiologie + eine PCR-Analyse
- Der bislang eingesetzte eSwab kann wie gewohnt weiter verwendet und eingesendet werden.
- Beispiel: Verdacht auf Chlamydien/Neisseria +
Mikrobiologie (pathogene Keime) → eSwab ausreichend.
Mikrobiologie + mehrere PCR-Analyse
- Wenn mehr als eine PCR-Anforderung vorliegt, bitte zusätzlich ein separates PCR-Medium entnehmen („Volumenprobe“).
- Beispiel: Ausschluss STI und Chlamydien/ Neisseria + Mikrobiologie → 1 eSwab für Mikrobiologie + 1 PCR-Abstrich
Bei Fragen können Sie sich jederzeit gern an uns wenden.
Downloads / Links
Organisatorische Information
Fachinformation "Anpassung des Entnahmematerials in der PCR-Diagnostik"
Übersicht






