Zahngesundheit/ Karies und Parodontitis

Zahngesundheit

Wie stark ist meine Zahngesundheit?

Parodontitisdiagnostik (PCR), Interleukintest / Parodontitis-Risikotest, Karies-Risikotest
Ein strahlend schönes Lächeln ist nicht nur (im schönsten Sinne des Wortes) ansteckend, sondern gilt auch als Zeichen für Gesundheit und Lebensfreude.
Doch trotz großer Erfolge bei der Prophylaxe richten Karies und Parodontitis
noch immer große Schäden an. Sie sind nicht nur die Hauptgründe
für den Verlust von Zähnen bei Erwachsenen, sondern schaden
schon Kindern und können zu weiteren Gesundheitsschäden führen.

Parodontitis und Karies: Was ist das eigentlich?

Parodontitis ist eine Entzündung, die den sogenannten Zahnhalteapparat
(Knochen und Bindegewebe) betrifft. Dies kann unter anderem dazu führen, dass Zähne ausfallen. Darüber hinaus gibt es bei unbehandelter Parodontitis ein erhöhtes Risiko für andere Gesundheitsprobleme wie z.B. Schlaganfall, Herzinfarkt oder Frühgeburten. Da Parodontalerkrankungen in der Regel schmerzlos ablaufen, werden sie oft spät bemerkt. Anzeichen können Zahnfleischbluten, zurückgehendes
Zahnfleisch oder lockere Zähne sein. Karies gehört zu den am weitesten verbreiteten Infektionskrankheiten und greift die harte Zahnsubstanz an, vom Zahnschmelz über das
Zahnbein bis hin zum Zahnzement an der Wurzel. Dies erfolgt durch die Säure, welche die Bakterien mithilfe von Kohlenhydraten (z.B. aus Zucker) erzeugen. Wer hier nicht entgegenwirkt, riskiert starke Schäden an den Zähnen.

Welche Checks sind wann sinnvoll?

Um mehr über Ihren Gesundheitszustand und Ihr individuelles Parodontitis- und Kariesrisiko herauszufinden, kann Ihr Zahnarzt verschiedene Untersuchungen durchführen. Auch die moderne Labordiagnostik trägt dazu bei, wichtige individuelle Ergebnisse zu erhalten. Dabei haben sich unter anderem die folgenden Untersuchungen bewährt.

Parodontitisdiagnostik (PCR)

Durch die PCR-Untersuchung erhält der Zahnarzt sehr schnell wertvolle
Erkenntnisse darüber, ob bei Ihnen Parodontitiskeime vorhanden sind,
beziehungsweise darüber, um welche Keime es sich handelt. So kann
auch die Behandlung gezielter erfolgen und umgehend starten, Ihr
Gesundheitsrisiko kann sich reduzieren und Sie vermeiden gegebenenfalls
sogar die Kosten für einen Zahnersatz. PCR („Polymerase Chain Reaction“) steht hier für ein molekularbiologisches Verfahren, mit dessen Hilfe die DNA verschiedener Parodontitiserreger zweifelsfrei identifiziert werden kann.

Interleukintest / Parodontitis-Risikotest

Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Sie im Laufe Ihres Lebens an Parodontitis erkranken, ist auch genetisch bedingt. Ebenso verhält es sich mit der Wahrscheinlichkeit, dass Parodontitiserkrankungen schwerwiegend verlaufen. Der Interleukintest zeigt, ob Sie eine genetische Veranlagung dafür besitzen, verstärkt Interleukin zu bilden. Dies ist ein Stoff, der für stärkere Entzündungsreaktionen sorgt. Falls dies der Fall ist, kann Ihr Zahnarzt z.B. vor einer größeren Zahn- OP oder Implantation die geeigneten Maßnahmen ergreifen. Diese können u.a. in einer speziellen Vorbehandlung und einer passenden Implantatauswahl für Parodontitis-Risikopatienten bestehen.

Karies-Risikotest

Bei dieser Laboruntersuchung wird nicht nur die Konzentration bestimmter Bakterien gemessen, sondern auch der pH-Wert Ihres Speichels. Die Kombination dieser beiden Werte zeigt, wie wahrscheinlich es ist, dass bei Ihnen Karies auftreten wird. Falls Sie ein hohes Risiko tragen, ist es sinnvoll zusätzliche Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen. Das Spektrum reicht von Ernährungsempfehlungen über die professionelle Zahnreinigung (kurz PZR) bis hin zur Fissurenversiegelung. Welche der genannten Untersuchungen in Ihrem Fall sinnvoll sind, sollten Sie mit Ihrem behandelnden Zahnarzt besprechen. Dieser berät Sie gerne und kann Ihnen auch individuelle Prophylaxe-Tipps geben.

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